Donnerstag, 22. Oktober 2009

It works BOTH ways...!

Translation of 'Es funktioniert in beide Richtungen' for Ryan. Enjoy (:


What would we do without our cellphones? Just saying that you can't think about living your life without them, especially now when they keep getting better and better. We surf the web, download music, check the train schedule or find our way with a GPS.


But no matter how many new apps will be invented, one thing will just never change: The phonebook. Sometimes it's like a box of Pandora. There are names and numbers of people you hardly know (anymore) and actually, you don't really want to know them anymore. They are mainly those people you want to erase, but you can't.


What if they suddenly call you and you don't know who is calling you? In that cases you need to explain why you couldn't tell who they were from the number on your display and that is just way too much drama.


Opposite to this phenomenom, there are names in the book where you just go like: 'Woh....haven't heard from him/her in a long time. Wondering, what he/she is doing...' You think about pressing the CALL button but in the end you just stick with not pressing it.


What should we say? How should we explain a year/month long span of not calling? And do we want this? Do we want to call someone who forces us to explain why we haven't call earlier? Do we wanna feel guilty? Then...why should we call anyway?


Easy. Because there is the small possibility that this person on the other side of the phone just picks up and says: 'Hi. It's great to hear from you.' The total opposite could happen, but we are often too cowardly to try it. Mostly because of the fact that we feel guilty for not calling.


In my opinion, there is just one thing left to say about this topic. If you don't reject calls from this special person for at least three times a day, then you don't need to feel guilty. You didn't do anything wrong at all.


The most important fact is: Phones work BOTH ways. Abstract you should really feel good about calling someone you haven't heard from in a while. Because with this first step all you do is the right thing.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Es funktioniert in beide Richtungen...!

Was wären wir ohne unsere Handys? Ich meine ja nur, dass sie aus unserem Alltag einfach nicht mehr wegzudenken sind, gerade jetzt, wo sie immer moderner und moderner werden. Wir surfen damit im Internet, laden Musik runter, können die Abfahrt unserer Bahn checken und nachsehen, wo genau wir uns befinden.


Aber egal welche Extras noch hinzukommen, eines wird immer gleich bleiben. Das Telefonbuch. Für mich ist das manchmal eine Art Büchse der Pandora. Dort stehen einige Namen drinnen, zu denen man entweder gar keine Beziehung mehr hat, oder –im schlimmsten Fall- haben möchte. Es gibt so Leute, die gehören eigentlich nicht ins rein, aber irgendwie können wir sie auch nicht löschen.


Was, wenn der dann doch anruft und wir ihn nicht gleich erkennen? Dann müssen wir uns wieder der ‚Wieso-hast-du-meine-Nummer-denn-nicht’ – Diskussion stellen und wünschen uns, sie niemals gelöscht zu haben. Immerhin hätten wir dann guten Gewissens nicht rangehen müssen.


Es gibt natürlich auch so Nummern bei denen man hängen bleibt und sich denkt...’Hey...lange nicht mehr gehört. Was sie/er wohl so macht?’. Man spielt dann mit dem Gedanken auf ‚ANRUFEN’ zu drücken und lässt es dann wieder.


Was soll man sagen? Wie soll man das lange nicht-melden rechtfertigen? Und will man das überhaupt? Will man jemanden anrufen, nur um dann gefragt zu werden, wieso man nicht schon längst angerufen hat? Will man das Gefühl haben, sich eigentlich mit diesem Anruf etwas Gutes zu tun und sich dann am Ende der Unterhaltung nur schlecht zu fühlen? Wieso sollten wir überhaupt anrufen?


Einfach. Weil es die kleine Möglichkeit gibt, dass derjenige am anderen Ende einfach nur ‚Schön dich zu hören.’ sagen könnte. Das totale Gegenteil von dem, was wir befürchten könnte eintreten, aber wir sind meist zu feige, um es auszuprobieren. Meistens, weil wir einfach Schuldgefühle haben, weil wir uns schon so lange nicht mehr gemeldet haben.


Dazu kann ich eigentlich nur mehr eines sagen. Wenn ihr denjenigen nicht über Monate jeden Tag dreimal weggedrückt habt, dann sind diese Schuldgefühle vollkommen unangebracht.


Dann gilt schlicht: Das Telefon funktioniert in beide Richtungen. Theoretisch sollte man sich also gut fühlen, wenn man jemanden anruft, den man lange nicht gesprochen hat. Denn damit hat man nichts falsch, sondern alles richtig gemacht.

Mittwoch, 5. August 2009

Well...you've changed...

Inwiefern beeinflussen wir die Menschen um uns? Und inwiefern beeinflussen die Menschen um uns uns selbst?

Wir alle werden jeden Tag von irgendjemanden und durch irgendetwas beeinflusst. Sei es jetzt, dass wir uns Predigten von unseren Eltern anhören müssen, Zeitung lesen oder Werbung sehen. Auch wenn uns das nicht gleich klar ist, es beeinflusst uns, wenn auch nur unterschwellig.

Gilt das auch für das Verhalten in Freundeskreisen? Beeinflussen uns unsere Freunde und Cliquen (ich hasse dieses Wort eigentlich, aber es ist spät und mir fällt kein besseres ein) so, dass wir uns irgendwann total verändern? Ob zum Guten oder Schlechten sei jetzt mal dahingestellt.

Kann es sein, dass wir uns über einen längeren Abschnitt, in dem wir viel Zeit mit neuen Leuten und anderen Sachen verbringen, uns so verändern, dass es uns selbst nicht auffällt, sondern nur den Leuten, die als Beobachter unseres Lebens außerhalb stehen?

Wenn man die Schule verlässt und einen neuen Weg einschlägt passiert soetwas oft. Wir lernen neue Leute kennen, machen neue Sachen und setzen unsere Prioritäten anders, als wir es früher getan hätten. Und manchmal merken wir es erst, wenn Leute, die zu unseren ehemaligen Prioritäten gehört haben, uns das auch sagen.

Aber wie oft kommt es vor, dass man auf Veränderungen angesprochen wird? Auf innerliche, meine ich jetzt mal. Nicht die äußerlichen ‚Mein Gott, hast du abgenommen?’ (Was zum Teufel soll man hier eigentlich antworten?!) oder ‚Warst du beim Friseur?’ Veränderungen, sondern die ‚Was machst du eigentlich? Hast du eine Ahnung, wie du dich gerade aufführst? Reiß dich zusammen!’ Veränderungen.

Was soll man jemandem sagen, den man nicht mehr wiedererkennt? Wie soll man demjenigen sagen, dass er sich verändert hat und zwar nicht gerade zum Besseren? Wie soll man das diplomatisch rüberbringen, noch dazu wenn man wegen diesen Veränderungen die Nähe dieser Person nicht mehr gesucht hat?

Die Wahrheit ist, man kann nichts machen. Vor allem, wenn man selbst entschieden hat, kein Teil des Lebens dieser Person zu sein. In der Freundschaft ist es wie in einer Beziehung. Es gibt gute und schlechte Zeiten und dann auch die, in denen es nicht mehr geht. In denen man weiß, dass es keinen Sinn mehr hat und dass es das Beste ist, zu gehen.

Vielleicht nicht immer für die anderen Beteiligten, aber für uns. Und immerhin müssen wir mit uns selbst leben und nicht mit den anderen.

Aber es ist nur menschlich, darüber nachzudenken, wie wohl die ganze Situation wäre, wenn wir diesen Einfluss, den wir selbst abgegeben haben, noch hätten. Würde dann alles ganz anders sein? Könnte man dann noch so miteinander umgehen wie in den Zeiten, als alles noch normal war oder würden wir sowieso dort sitzen, wo wir uns im Moment befinden?

Wie positiv kann der Einfluss sein, den wir auf unsere Freunde haben?
Im Endeffekt muss ich sagen: Ja, wir haben Einfluss. Jede Menge sogar. Negativen und Positiven. Aber nur auf Leute, die wir beeinflussen wollen und die es zulassen, von uns beeinflusst zu werden. Im großen und ganzen also unsere Freunde. Die Menschen, die wir lieben. Und wichtig. Die Menschen, die uns lieben.